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METTLER MIT STARKEM NORDSCHLEIFE-DEBÜT

 
Spannende Zeiten für Yannick Mettler: Der Luzerner Rennfahrer, welcher sich zuletzt in der Formel 3 und in Prototypen behauptete, feierte in den vergangen Wochen ein langersehntes Comeback. Auf der legendären Nürburgring Nordschleife will Mettler dieses Jahr im BMW M235i Cup an seine bisherigen Motorsport-Erfolge anknüpfen.
 
Der Grundstein dafür wurde an den ersten beiden Rennwochenenden bereits gelegt: Das Langstrecken-Debüt in der "grünen Hölle" verlief für Mettler trotz schwierigen Wetterbedingungen mehr als erfreulich. Auf der längsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt überzeugte Mettler im stark umkämpften M235i Cup auf Anhieb. Gemeinsam mit Teamkollege Thorsten Wolter (Berlin) fuhr er bei den ersten beiden 4-Stunden-Rennen auf Platz 9 und 6. Somit sicherten sich die beiden wichtige Punkte in der Meisterschaft und das Team durfte sich über die ersten Pokale in der Einzelwertung freuen.


"Mein Ziel war bei den ersten beiden Rennen in die Top10 zu fahren. Das haben wir erreicht. Beim zweiten Rennen sind wir sogar schon knapp an den Top5 vorbei. Nun gilt es sich Schritt für Schritt zu verbessern und weiter Erfahrung zu sammeln. Im zweiten Teil der Saison möchten wir auf jeden Fall um Podestplätze kämpfen - das ist unser Anspruch.", so Mettler mit klarem Ziel vor Augen.
 


Auch das Team FK-Performance (Bremen), welches dieses Jahr insgesamt drei Autos im BMW M235i Cup einsetzt, freute sich über die ersten Meisterschaftspunkte und die Leistung der beiden Fahrer:
 
"Yannick und Thorsten haben einen super Job gemacht. Wenn ich bedenke, dass wir kaum getestet haben und die beiden sich erst gerade kennenlernen, dann sehe ich für die restliche Saison noch ein riesiges Potenzial. Dass Yannick bereits bei seinem zweiten Einsatz auf der Nordschleife so nahe an Top-Zeiten kommt, ist beeindruckend und zeigt, dass wir auf die richtigen Leute gesetzt haben."   Fabian Finck, Teammanager FK-Performance
 
Vorbereitung fast ausschliesslich virtuell
 
Nach einem Jahr Rennpause, welches Mettler unter anderem dafür nutzte, um die Speziallizenz für die Nordschleife zu erwerben, ging es direkt ins erste Abenteuer auf der "grünen Hölle". Aufgrund von winterlichen Wetterbedingungen in den freien Trainings wurde die bereits knappgehaltene Vorbereitung weiter eingeschränkt, so dass Yannick mit ein paar wenigen Trainingsrunden auskommen musste. Nicht ganz ohne, wenn man bedenkt, dass man sich 73 Kurven bis ins Detail genau einprägen muss. Immerhin hatte Mettler über den Winter viele Runden am Simulator abgespult. Ansonsten würde es einem schwer fallen, sich auf der 24 km langen Naturstrecke überhaupt erst zurechtzufinden.
 
"Da eine ausgiebige Vorbereitung dieses Jahr nicht drin lag, musste ich mich anders auf diese Herausforderung einstellen. Dank meiner langjährigen Erfahrung in Rundstreckenrennen und der Vorbereitung auf dem Racingfuel Profi-Simulator traute ich mir diesen Schritt jedoch ohne Bedenken zu.", schildert Mettler.


Faszination Nordschleife
 
Die ersten realen Runden im Rennbetrieb waren für Mettler dennoch ein eindrückliches Erlebnis. Die VLN Langstrecken-Szene bringt schliesslich weltweit einmalige Faktoren mit sich. Nirgendwo sonst passen bis 200 Autos gleichzeitig auf eine Rennstrecke - und auf keiner anderen Rennstrecke ist das Wetter so tückisch, wie am Nürburgring. Nebel, Regen und oft auch Schnee gehören in der Eifel zum Alltag.
 
 "Besonders das Fahren mit vielen verschiedenen Kategorien auf einer engen Strecke, die keine Fehler verzeiht, war eine komplett neue Erfahrung. Man muss gleichzeitig nach vorne, hinten und auf die eigene Linie schauen und das mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 160km/h - dazu kommen zahlreiche blinde Kurven, Sprünge, verschiedene Asphaltbeläge und so weiter. Das fordert einem in Hinsicht auf die Konzentration extrem.", kommentiere Mettler nach seinem ersten Einsatz.
 
Es ist das ständige Spiel zwischen Adrenalin, Übersicht, Kontrolle und Ungewissheit, welches diese Art von Rennveranstaltung so enorm faszinierend macht. Nicht umsonst reisen rund 500 Fahrer aus aller Welt und tausende Fans zehnmal im Jahr zum Nürburgring, um dieses Rennsport-Spektakel zu zelebrieren.




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