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Es war ein aufregendes Jahr für den Schweizer Rennfahrer Yannick Mettler. Nachdem er 2015 zuletzt pausierte, um sich neu auszurichten, stellte die vergangene Saison ein "Comeback" mit einer besonderen Herausforderung dar. Der strategische Wechsel in den Langstreckensport, der Wechsel von normalen Grand Prix Strecken auf die prestigeträchtige Nürburgring Nordschleife und der Wechsel von Formelfahrzeugen auf Tourenwagen bedeuteten für Mettler viel Neuland. Schlussendlich bewährte sich die Entscheidung und Mettler meisterte seine erste Saison in der VLN Langstreckenmeisterschaft mit Bravur. Am Ende dieses Lehrjahres kann er bereits auf nennenswerte Erfolge zurückblicken:

  
Dazu gehören beispielsweise der 4. Rang bei den legendären 24h am Nürburgring ("das härteste Rennen der Welt"), sowie der 6. Gesamtrang im BMW M235i Racing Cup (von 45 gewerteten Fahrern) und eine erste Podestplatzierung (3. Rang) beim neunten von insgesamt zehn Rennläufen. Mettler übertraf damit viele Erwartungen und sieht nach diesem Jahr berechtigte Chancen, in der Endurance Szene auch langfristig Fuss zu fassen.
 
Er sammelte aber nicht nur für sich selber wichtige Ergebnisse, sondern trug auch entscheidend zum ersten Podiumserfolg des Teams FK Performance bei. Bei den 4-Stündigen VLN Rennen gibt es zahlreiche Faktoren, die für den Erfolg entscheidend sind, wie z.B. Boxenstopp-Strategien, Fahrer-Konstellationen, Reifenstrategie, usw. Gerade bei Einheitsserien wie dem M235i Racing Cup kommt es am Ende auf jedes Detail an. Eine permanente Weiterentwicklung durch Austausch von Know-How zwischen Mettler und seinem Team war schlussendlich der Schlüssel zum Erfolg. Das erste Top-3 Ergebnis in der am härtesten umkämpften Klasse der VLN wurde entsprechend auch mit viel Jubel gefeiert.




Einmal um die Welt um zu arbeiten
 
Auch nebst den Rennen war Yannick Mettler viel unterwegs - hauptsächlich für Coachings, Instruktionen bei Trackdays und Arbeiten als Ingenieur für Rennteams. Insgesamt 49'000 km hat "YM" 2016 abgespult, alleine um von Rennstrecke zu Rennstrecke zu kommen. Das entspricht etwa einer Weltumrundung - oder in anderen Worten: über 2 Monate reine Reisezeit. Ein langer durchschnittlicher Arbeitsweg also, der über das Jahr hinweg durch 7 Länder Europas zu 21 verschiedenen Rennstrecken führte. Die Zeit dazwischen nutzte YM, um sein Maschinenbau-Studium an der ETH abzuschliessen.
 
Zitate
 
"2016 wird mir auf jeden Fall in guter Erinnerung bleiben. Es war ein intensives Jahr, aber sehr vieles an dem ich lange gearbeitet habe hat sich ausgezahlt und das ist natürlich immer ein grossartiges Gefühl."
 
"Das Bachelor-Diplom in der Tasche zu haben, in einer neuen Meisterschaft anzugreifen und ständig mit spannenden Leuten zusammenzuarbeiten - all das ist ein enormer Antrieb. Diese positive Dynamik möchte ich mit ins neue Jahr nehmen."
 
"Zu den persönlichen Highlights gehören auch die vielen positiven Rückmeldungen bei den Coachings. So unterschiedlich die Persönlichkeiten und Ansprüche auch waren, jeder hat am Ende seine Ziele erreicht oder sogar übertroffen - und das ist etwas, was mich mit sehr viel Freude erfüllt.", so Mettlers Fazit. 
 
Impressionen aus der Winterzeit
 
VLN Kartevent
 
Nach der Premiere-Saison in der VLN Meisterschaft folgte für Yannick Mettler auch die erste Teilnahme am traditionellen "VLN Fanpage" Kartrennen. Dabei bildet je ein Profi-Fahrer und 3 per Los zugeteilte Fans ein Team, um gemeinsam zwei Rennläufe im GoKart zu bestreiten. Insgesamt 30 Profi-Piloten trafen sich in Eupen, um die Nähe zu den Fans - welche in der VLN gross geschrieben wird - zu zelebrieren.


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Foto credit: Motorpix.eu


Auto Zürich Car Show
 
Publikumsnähe und die "Freude am Fahren" zu vermitteln ist auch an der Auto Zürich ein Thema. Im Rahmen der "Swiss Internationals" Show erzählen Schweizer Rennfahrer von ihrer Saison, geben Autogramme und tauschen sich mit vielen Autobegeisterten aus.


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Rennsport Schweiz Buchvernissage
 
Traditionsgemäss traf sich die Schweizer Motorsportszene am 14. Dezember zur Buchvernissage des diesjährigen Rennsport Buchs. Auch die Highlights von Yannick Mettler sind in die Schweizer Rennsport Geschichte 2016 eingeflossen.
Interessierte können das Buch auf www.rennsport-schweiz.ch bestellen.


Foto credit: Beat Mathys


NEZ Rouge: Im Dienste des guten Zwecks unterwegs
 
Strassensicherheit ist nicht nur bei Coachings ein wichtiges Thema, sondern auch in der feuchtfröhlichen Weihnachtszeit. Gemeinsam mit dem Trackday Team von Fredy Barth war Yannick Mettler als Chauffeur bei Nez Rouge in Luzern unterwegs. Der ehrenamtliche Fahrdienst bringt Weihnachts-Feiernde und ihr Auto sicher nach Hause. 


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Training in den Bergen und im GoKart
 
Nach der Saison ist vor der Saison. Ausdauertraining in den Bergen tut dem Körper und der Seele gut, während GoKart fahren die Sinne und Reflexe schärft. Vor allem in gleichgesinnter Gesellschaft, hier zum Beispiel mit Nachwuchsfahrer Yannik Brandt oder Grip-Moderatorin Cyndie Allemann.


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YM Get-Together
 
Beim "YM Get-Together" erhielten Sponsoren, Gönner und Partner von Yannick Mettler eine Einführung in die Welt des virtuellen Racings. Die Teilnehmer durften die professionellen Motion-Simulatoren der Racingfuel GmbH testen und erhielten einen Eindruck, was es heisst einen Rennwagen am Limit zu bewegen. In einem gemütlichen Rahmen wurde dann auch auf die Erfolge angestossen, mit freundlicher Unterstützung von Lozärner Bier.


 

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