Most

19.10.08

Formel Renault Test in Most (CZ)

Als Gewinner der Swiss Kart Challange 2008 konnte Yannick zum ersten Mal einen Formel Renault 2.0 testen. Kart Shop Zürich organisierte in Zusammenarbeit mit dem Team Krenek Motorsport ein halbtägiger Test in Most. Nach einer ausführlichen Instruktion konnte Yannick ca. 20 Runden abspulen. Im Vier-Runden-Takt kam er jeweils wieder zurück an die Box, wo die Daten von einem Teammitglied heruntergeladen wurden. Nach kurzer Datenanalyse bekam Yannick einige Tipps, was er noch besser machen kann und dann gings auch schon wieder auf die nächsten 4 Runden. Yannick kam mit dem Auto relativ schnell zurecht. Er konnte die Anweisungen trotz extrem schwierigen Wetterbedingungen umsetzen und machte bei jedem Stint sichtbare Fortschritte. Ein Formel Renault ist um einiges schneller als ein Formel BMW, allerdings ist diese Serie auch wieder um einiges teurer. Das Talent und die Begeisterung am Formelsport wäre durchaus vorhanden, wie Yannick nun schon mehrmals gezeigt hat. Was fehlt, ist wie so oft das nötige Budget. Es bleibt also immer noch ein Traum, in solch einer Serie zu fahren. Doch mit diesem Test ist der Traum wieder um ein ganz kleines Bisschen näher gekommen.

Text by E.L.

___________________________________________________________________________________________________

 

skc3

4.10.08

Swiss Kart Challange: Spannendes Finale bei extremen Verhältnissen - Yannick holt sich den SKC Titel 2008

Wie bei den bisherigen SKC Rennen traten Yannick und sein Vater Rony ohne Unterstützung des Teams an. Die beiden sind mittlerweile schon ein gutes Team und wissen, auf was zu achten ist. Anders als bei den ersten beiden Rennen, war diesmal eine gewisse Spannung zu spüren. Es war zwar auch "nur" ein Challange Rennen, Yannick führte aber die Meisterschaft an und hatte gute Chancen auf den Titelgewinn.

In den Vorläufen lief es diesmal wieder besser, als beim letzten Rennen und Yannick konnte sich nach spannenen Zweikämpfen in den Heats die Pole für das Finale und wichtige Punkte sichern. Auf das Finale hin kam dann heftiger Regen, doch so schnell wie es nass war, war es auch wieder trocken. Die richtige Reifenwahl wurde zum Pokerspiel. Schon im Zeitfahren war die Situation ähnlich: Die Piste war am abtrocknen und einige Piloten, darunter auch Yannick, gingen mit Regenreifen, während andere mit Slicks abfuhren. Die Entscheidung der Mettler's stellte sich als falsch heraus und die Fahrer mit Slicks waren um einige Zehntelsekunden schneller. Im Finale sollte dies nicht mehr passieren, deshalb wurden Slicks montiert. Dass es später nochmals in Strömen regnen würde, wusste zu dieser Zeit noch niemand. Einige wenige hatten wohl die Intuition, dass genau dies geschehen wird und montierten zum Erstaunen aller Anderen Regenreifen.

Nach wenigen rutschigen Runden trocknete es kontinuierlich ab und Yannick übernahm wieder die Führung. Bis dahin verlief alles nach Plan, doch Mitte Rennen kam dann der Regen, anfangs leicht und plötzlich monsunartig. Die Piloten mit Regenreifen fuhren daher ein Rennen für sich, überrundeten die Slick-Piloten ohne Mühe. Mit Slickreifen im Regen zu fahren ist ungefähr wie auf Schmierseife zu fahren und erfordert unglaublich viel Gefühl. Yannick deklassierte seine Gegner bei diesen Verhältnissen, mit Ausnahme eines ICA Fahrers konnte ihm niemand folgen. Sogar ein Ausritt in das Grüne änderte nichts, der Abstand war zu gross. Yannick beendete das Rennen auf dem gesamt dritten Platz und als bester Slick-Pilot. In den letzten Runden hatte es soviel Wasser auf der Strecke, dass es kaum noch zu fahren war, es waren nur noch spektakuläre Drifts zu sehen.

Mit dem dritten Rang sicherte sich Yannick den Titel und gewann damit eine Testfahrt mit einem Formel Renault 2.0 in Most (CZ), die er irgendwann im Oktober absolvieren kann. Gratulation!

Text by E.L. Photo by Karl Senti (slickklick.ch)

___________________________________________________________________________________________________


skc2

6.9.08

Swiss Kart Challange 2: Der Regen rettete den Tag

Yannick erreichte im Finale dieses Regenrennens den guten 2. Rang. Sein Vater Rony versuchte sich wieder einmal als Mechaniker und machte ebenfalls einen super Job. In den Vorläufen, die im Trockenen stattfanden, lief es dabi nicht so gut. Rony und Yannick versuchten ein komplett neues Setup, dass anscheinend nicht funktionierte. Das Regenfinale mischte aber alle Karten neu und Yannick zeigte wieder einmal, dass ihm das Fahren bei Regen richtig Spass macht. Durch den 2. Platz im Finale und den Sieg im letzten Rennen führt er nun die Meisterschaft an. Beim letzten Rennen ist aber noch alles offen, da bei der Gesamtwertung eines von drei Rennen gestrichen werden kann. Sollte Yannick den Titel holen, winkt ihm ein schöner Preis dafür...

Text by E.L. Photo by Karl Senti (slickklick.ch)

Bericht von karting.ch (K. Senti):

Die Kategorie KF2, die bei der Open am Start war, erlebt spannende und harte Zweikämpfe. Vor allem Yannick Mettler und Mirko Gervasoni liessen nichts anbrennen. Die Führung wechselt mehrmals hin und her und anfänglich hatte sogar noch Matthias Meier die Chance an der Spitze mitzufahren, doch je länger das Rennen dauert, fiel der New Swiss Hutless Fahrer zurück und installierte sich auf dem dritten Rang. Pascal Gadola kämpfte längere Zeit mit Jasmin Preisig um den vierten Platz doch die KV Lehrtochter Preisig musste sich schlussendlich mit Platz fünf zufrieden geben. Das Rennen gewinnt Gervasoni vor Mettler.

___________________________________________________________________________________________________

Offizielle Einladung für die WM zurückgezogen!

(E.L.) Für viele unerklärlich, wurde Yannick die in Liedolsheim anerkannte Einladung für die WM in La Conca (I) wieder aberkannt. Der Grund war eine Verlängerung der Einschreibungsfrist und die damit verbundene Gesamtwertung der DCKM nach dem Rennen in Hahn (bei welchem Yannick aus den Top 5 gerutscht ist) anstelle der eigentlich festgelegten Zwischenwertung nach dem 4. Rennen in Liedolsheim (bei welcher Yannick auf dem 4. Rang lag). Grund für die Verlängerung der Frist war die belgische Meisterschaft, die bisher noch kein Rennen hatte und die FIA deshalb um eine Verlängerung bat. Wieso die Offiziellen der deutschen Meisterschaft als einzige auch "mitgezogen" sind, bleibt unklar. Auffällig ist nur, dass nun anstelle eines Schweizers ein Deutscher an die WM geht, der beim letzten Rennen in die Top 5 gerutscht ist... Aber es soll ja nichts unterstellt werden!

Bericht von karting.ch (Karl Senti):

Nach dem zweitletzten DCKM Lauf in Liedoldsheim, wird Yannick Mettler von der Organisation der DKM mitgeteilt das Yannick zum World Cup nach La Conca fahren darf. Die ersten vier der Rangliste sind zugelassen und Mettler hält genau diesen Rang. Doch es kam ganz anders. Beim Finalrennen in Hahn/Hundsrück erleidet Mettler unglaubliches Pech. Zuerst wird der Seitenkasten Halterung gerissen und hängt nur noch an der Haltefeder. Dieses „Glötter“ war schuld das sich eininges am Vergaser und Umgebung in die Brüche ging, das schlimmste war aber, dass sich das Gaskabel unter den Chassisrahmen verwurstelete und Schaden nahm. Durch diesen Ausfall, fällt Mettler auf den siebenten Gesamtrang der DCKM zurück. Im weitern kam noch dazu, dass die DKM eine Fristverlängerung bei der FIA ausnutzte. Die Belgier, die erst am 19.August Ihre Landesmeisterschaft austrugen, waren Grund für die Möglichkeit der Anmeldefristverlängerung. Ein enttäuschter Yannick Mettler musste also den Rückschlag und die Nichtnomination zur Kenntnis nehmen, schade das es nicht gereicht hat.

___________________________________________________________________________________________________


Hahn

17.8.08

Letzter Lauf zur DCKM in Hahn: Ein weiterer Rückschlag anstatt einer Wiedergutmachung für das Pech in Braga

Das Glück war an diesem Wochenende definitiv nicht auf Yannick's Seite. Nach fehlendem Speed im Training und in den Vorläufen sorgte im Finale erneut ein technischer Deffekt für ein unzufriedenstellendes Resultat. Yannick konnte keine Punkte sammeln und verlor dadurch den erhofften 4. Rang in der Gesamtwertung. Der siebte Gesamtrang war für ihn deshalb eine Enttäuschung, obwohl dieser angesichts des Meisterschaftsniveau und der Ausgangssituation immernoch sehr gut ist! Doch es ist klar, dass man mehr erwartet, wenn man einmal vorne dabei ist.

Das Hauptprobelm bei diesem Rennen war, wie bei anderen Rennen auch, dass die Erfahrung über die Strecke fehlte, sowohl vonseiten des Teams als auch von Yannick, denn beide bestritten diese Meisterschaft zum ersten Mal. Bis das richitge Setup für die jeweiligen Strecken gefunden wurde, war die Distanz zu den Konkurrenten an der Spitze meist schon zu gross. Durch die Rennen hindurch nach vorne zu kommen, ist dann immer sehr schwierig. Paradebeispiel dafür war die EM in Braga (siehe Bericht). Ursache für den technischen Deffekt im Finale war ein etwas übermütiger Fahrer, von welchen es eben nur im Mittelfeld und ganz hinten wimmelt. Der Ausritt neben die Piste führte dazu, dass eine Stange des Seitenschutzes brach und die Gaskabelhülle unter den Chassisrahmen riss, wodurch diese durchgeschliffen wurde und das Gas während des ganzen Finals hängen blieb. Das Kart wird dadurch natürlich unfahrbar und eine gute Position unmöglich. Dieser Vorfall war doppelt ärgerlich, denn im Finale war Yannick mit dem geänderten Setup schnell unterwegs und auf dem Weg richtung Top 10. Schade! Besonders auch, weil die deutsche Meisterschaft so beendet werden musste. Es gäbe sicherlich schönere Abschlüsse. Aber nächstes Jahr fängt alles wieder von Vorne an und alle Karten sind wieder neu gemischelt. Für Yannick stehen nun noch einige Rennen in der Schweiz an, die er zwischen dem Schlussspurt seiner Maturaarbeit bestreiten wird.

Text by E.L. Photo by Dirk Fulko

___________________________________________________________________________________________________

braga

3.8.08

Technischer Deffekt im entscheidenden Moment an der EM in Braga (P)

Es ist manchmal schon wie verhext. Die ganzen Trainingstage hindurch verlief für Yannick und sein Team alles mehr oder weniger ohne Probleme (einmal davon abgesehen, dass es dem Team ein wenig an Speed fehlte) und dann, im Entscheidenden Moment, versagte die Technik: Nach drei Runden im Zeitfahren musste Yannick auf Grund eines deffekten Vergasers (Dichtung) mit stotterndem Motor aufgeben. Im Prinzip war die Sache damit schon gelaufen; ohne eine wirklich schnelle Runde gedreht zu haben, reihte sich Yannick natürlich ganz hinten ein, als Drittletzter (von mehr als 70 Teilnehmer).

Nur das zweite Zeittraining liess noch einen kleinen Funken Hoffnung: Normalerweise sind die Zeiten in jenem zwar einiges langsamer, aber in diesem Fall hätte eine Verbesserung möglich sein müssen. Abgesehen davon, dass es inzwischen rund 10 Grad wärmer geworden war (wodurch die Motorenleistung abnimmt) und die Reifen nicht mehr neu waren, bekam Yannick für das 2. Zeitfahren einen völlig falsch eingestellten Ersatzvergaser (Professionalität?!) und es gelang ihm trotz aller Mühe nicht, seine Zeit vom ersten Zeitfahren zu verbessern - ein Desaster! Ärger, Enttäuschung und ein wenig Sprachlosigkeit war im ganzen Team deutlich zu spüren. Dies war der Anfang und der für das Rennen entscheidende Punkt, auf den man so lange hingearbeitet hatte und nun ging alles schief. Für einige war dies unbegreifflich.

Für die anschliessenden Qualifikationsläufe (Aufteilung in 5 Gruppen, K.O.-System), die ohnehin schon eine grosse Herausforderung sind, musste Yannick bei jedem Lauf als Letzter starten. Eine ziemlich hoffnungslose Situation, denn theoretisch hätte er in jedem Lauf, also vier Mal, vom 32. Startplatz unter die ersten 15 fahren müssen! Auf dem Niveau einer Europameisterschaft hätte sogar ein potenzieller Champion Mühe damit. Dazu kommt, dass gerade im hinteren Teil des Feldes extrem hart und ohne Skrupel gefahren wird, da jeder weiss, dass er nach vorne muss, um sich zu qualifizieren. Vorne herrscht mehr Ruhe, da jeder weiss, das er in seiner Position ziemlich sicher qualifiziert ist, solange er sie halten kann. Unfälle, mühsame Fights und kaputte Teile waren also vorprogrammiert...

In den vier Läufen, in denen Yannick nicht gerade mit viel Freude, aber mit verbliebender Hoffnung verbissen kämpfte, reichte es für die Ränge 21, 18, 16 und 20. Diese Resultate waren durch viele Zwischenfälle geprägt, wie erwartet. Yannick hatte keine einzige "freie Runde", ständig überholte er, wurde aber zum Teil auch wieder zurücküberholt, da es eben einfach eine "Schlacht" ist im hinteren Teil des Feldes. Wütend über das verpasst Final war niemand (die ersten 34 kommen ins Final), denn man hatte ja damit gerechnet, aber die Enttäuschung blieb noch einige Tage. Vor allem als die 34 Finalisten dann an den Start gingen, war die Stimmung sehr schlecht. Yannick hatte fest damit gerechnet, unter diesen Fahrern zu sein. Nach den Zeiten im Training schien dies auch machbar, doch irgendwie sollte es wohl einfach nicht sein.

Yannicks Teamkollege und Werksfahrer Johansson lief es dabei etwas besser, er qualifizierte sich, ohne von lästigen Problemen geqäult zu sein. Im Finale beendete er das Rennen auf dem 11. Rang, was für Yannick nochmals ein kleiner Stich in die Wunde war. Nicht weil er es seinem Teamkollegen nicht gegönnt hätte, die beiden verstehen sich nämlich sehr gut, sondern weil es bestätigte, dass das Team am Ende doch konkurrenzfähig war! Ausserdem war Yannick in den freien Trainings und den Warm-up's stets gleich schnell oder sogar ein kleines Bisschen schneller als sein Teamkollege, der übrigens die EM-Qualifikation im Norden gewonnen hatte. Aber wie es als Rennfahrer eben so ist, man muss manchmal einfach damit zurecht kommen, dass die Technik und das Glück nicht immer auf seiner Seite ist.

Etwas Schönes blieb noch (wenn auch nur das Einzige), nämlich dass alle Fahrer, nicht nur die für den Final qualifizierten, an die offizielle Fahrerpräsentation der EM 2008 gehen durften. Als einziger Fahrer unter der Schweizerflagge dem Applaus eines grossartigen Publikums gegenüberzustehen und sich mit den besten Fahrern Europas zu messen, machte Yannick trotz Enttäuschung über das verpasste Final sehr stolz. Das sind Momente, die man wohl nie vergisst. "Os melhores da Europa em Braga!"

Beim letzten Lauf zur DCKM soll es besser laufen. Die Enttäuschung der EM soll durch eine Top 5 Platziereung in der deutschen Meisterschaft vergessen gehen. Momentan liegt Yannick ja auf dem 4. Rang, doch vieles ist noch offen!

Text by E.L. Photo by FotoFormulaK.com

___________________________________________________________________________________________________

28.7.08

Offizielle Einladung für die Weltmeisterschaft in Murro Leccese (I)

Nach dem Rennen in Liedolheim gab es für Yannick und sein Team eine erfreuliche Nachricht: Dank dem 4. Zwischenrang in der deutschen Meisterschaft bekam Yannick von den Komissären der deutschen Meisterschaft, die in Verbindung mit der FIA stehen, eine offizielle Einladung für den World Cup in Italien. Damit hatte Yannick in diesem Jahr noch nicht gerechnet, aber um so grösser war die Freude! Die Zwischenrangliste der Meisterschaft gilt, weil das letzte Rennen der DCKM nach dem Einschreibeschluss stattfindet und deshalb nicht miteinbezogen werden kann.

Text by E.L.

___________________________________________________________________________________________________


Liedolsheim

27.7.08

3. Lauf zur DCKM in Liedolsheim: Trotz Elektronik-Problemen im Training wichtige Punkte gesammelt

Nach der Enttäuschung in beim 3. Lauf in Ampfing erhoffte sich Yannick in Liedolsheim etwas bessere Bedingungen. Diese wären eigentlich auch besser gewesen, denn im Training am Mittwoch fuhr er bei den Schnellsten mit. Am Donnerstag war helfen beim Zeltaufbau angesagt und am Nachmittag konnte Yannick an seiner Maturaarbeit arbeiten. Am Freitag standen dann die 4 wichtigen Trainings an. Bei diesen 4 Trainings ändert sich die Piste ständig, weshalb man keines verpassen sollte, um ein gutes Setup für das Chassis und den Motor zu finden.

Doch Yannick klagte schon nach dem ersten Training über Aussetzer auf der Geraden. Auf das zweite Training wurde deshalb der Vergaser gewechselt, aber das Problem war damit nicht beseitigt. So wurde für das dritte Training auch der Motor, die Kerze und nochmals der Vergaser gewechselt. Doch es sollte immer noch nicht gut sein. Wütend kam Yannick nach einigen Runden wieder in die Box. Nun hatte er schon drei von den vier Trainings nicht nutzen können, während die restlichen Piloten schon sehr schnell unterwegs waren. Auf den vierten Lauf wurde dann die komplette Elektronik gewechselt, worauf es dann endlich klappte! Yannick konnte noch einige Aussagen über das Chassis und die Übersetzung machen, doch der Rückstand auf die Spitze war nun nicht mehr so leicht einzuholen.

Im Warm-Up am Samstag sah es dann gar nicht gut aus: die 26. Zeit war nicht das, was erwartet wurde. Im Zeitfahren lief es dann aber wieder besser, da im Warm-Up einige Teams offensichtlich mit den Kupplungen herumgespielt haben und auf das Zeitfahren aber wieder in den legalen Bereich zurückbauen mussten. So reichte es im Quali für den 14. Rang. In den Vorläufen lief es jedoch nicht viel besser, Yannick hatte noch ein bisschen Mühe in einer engen Linkskurve und auch das Chassis war noch lange nicht optimal. Nach der Wertung der Vorläufe gab es den 13. Startplatz für den Prefinal.

Im Prefinal wurden dann frühzeitig die neuen Reifen montiert, um nach vorne zu kommen und einen besseren Startplatz für den Final herauszufahren. Dies funktionnierte auch und Yannick konnte sich auf den 7. Rang verbessern. Auch die eine Linkskurve sah nun viel besser aus... Im Final sollte sich der frühzeitige Wechsel auf die neuen Reifen aber als Nachteil erweisen, was ja eigentlich logisch ist. So kam es, dass Yannick in den ersten Runden schon ca. eine halbe Gerade auf den Sechstplatzierten verlor. Dazu kam noch, dass der für das Final gewählte Vergaser etwas schlechter war, als derjenige im Prefinal. So ging es leider wieder etwas nach hinten, anstatt weiter nach vorne. Yannick konnte sich noch den 8. Rang erkämpfen, womit er aber überhaupt nicht zufrieden war.

Nun wird es beim letzten Lauf in Hahn noch einmal spannend. Die ersten 8 in der Meisterschaft sind sehr nahe beinander. Yannick ist momentan auf dem fünften Rang, möchte sich aber noch etwas verbessern. Möglich wäre theorietisch der Vizetitel, wobei es aber dann sehr gut laufen müsste. Wir werden sehen! Zuerst wird Yannick noch an die EM in Portugal gehen. Das wird bestimmt nicht leicht werden, aber die Chancen stehen gut...

Text by E.L. Photo by Karl Senti (slickklick.ch)

___________________________________________________________________________________________________


ffkgregoryheirmanweb

13.7.08

EM-Qualifikation Alcaniz (E): Yannick qualifiziert sich für die Europameisterschaft!

2006 konnte Yannick auf Grund einer Verletzung nicht an der EM-Qualifikation teilnehmen. 2007 schien alles zu klappen, bis Yannick an einer sicher geglaubten 14. Position (die ersten 24 kommen weiter) im Final der Qualifikation durch einen technischen Deffekt ausschied. Doch dieses Jahr sollte es, trotz erneutem Pech, endlich klappen!

Die Zeiten waren von Anfang an gut und Yannick war konstant unter den Top 20. Im Zeitfahren glänzte er sogar mit einem 2. Rang in seiner Gruppe, insgesamt reichte es für den 18. Rang, da er im zweiten Zeitfahren keine freie Runde hatte. Die Ausgangslage war dennoch sehr gut.

In den Vorläufen reichte es für die Plätze 15, 4, 8 und 13. Im ersten Lauf gab es ein kleines Problem mit dem Motor und im vierten Lauf wollte Yannick etwas zu viel und verlor deshalb einige Plätze. Trotzdem kam er ohne Probleme eine Runde weiter: die ersten 34 nach den Vorläufen kommen in die beiden Finalläufe, während die restlichen 34 bereits nach Hause gehen. Diese Ausscheidung geschieht an jenem Tag gliech dreimal in Europa: in Nord-, Zentral (Ost & Süd)- und Westeuropa. Die westliche Ausscheidung, in welche die Schweiz eingeteilt wird, gilt als die härteste Qualifikation.

Mit dem 19. Rang in der Zwischenwertung nach den Vorläufen sah es für Yannick und sein Team vielversprechend aus. Im ersten Finale sah es dann noch besser aus, als Yannick nach 7 Runden schon auf Platz 10 vorgefahren war. Doch mitte Rennen hätte er dann den Vergaser etwas mehr aufdrehen sollen (die neue Zylinder-Generation braucht viel mehr Benzin über die Distanz), denn der Motor "magerte" etwas aus und Yannick musste einige Piloten passieren lassen, sodass es schlussendlich für den 17. Rang reichte!

Beim zweiten Finallauf kam dann der Schock: Beim Start streiteten sich zwei Engländer, diese drehten sich und lösen einen Crash aus. Yannick und einige Andere können nicht mehr ausweichen und es knallte...nach einem harten Aufprall flog Yannick in seinem Kart durch die Luft und landete im Kiesbett. Blitzschnell stieg er jedoch aus, zog sein Kart aus dem Kies und startete den Motor, um weiterzufahren. Trotzdem war das gesamte Feld natürlich schon weit davon gefahren... Doch die scheinbar sinnlose Aufholjagt sollte später entscheidend sein: Dank dem 29. Rang, der dabei noch heraussprang reichte es für den 23. Rang in der Gesamtwertung der beiden Finalläufe! Damit qualifizierte sich Yannick ganz knapp (die ersten 24 qualifizieren sich) aber verdient für die Europameisterschaft in Braga (Portugal).

Die Freude bei Yannick und seiner Familie war riesig, endlich hat es geklappt! Nach dem Pech im 2. Finallauf hatte es nicht gut ausgesehen, aber dank dem guten Resultat im ersten Final hat es schlussendlich gereicht. Eine weitere schöne Auszeichnung ist, dass sich Yannick (wie schon im vorherigen Jahr kurz vor dem Ausfall) als einziger Schweizer in der Kategorie KF2 für die Europameisterschaft qualifiziert hat! Das zeigt, dass Yannick auf dem richtigen Weg ist...

Fotos auf http://gallery.fotoformulak.com/main.php?g2_itemId=202222 und http://www.ksp.fr/cgi-bin/Photos2?context=affframeset&rubrique=9&photoid=335905&style=ksp_en. Resultate auf http://www.cikfia.com/

Text by E.L. Photo by Gregory Heirman

___________________________________________________________________________________________________


Wohlen

5.7.08

Swiss Kart Challange als Training für die EM

Yannick hat an diesem Rennen teilgenommen, um sich mit den harten Dunlop Reifen etwas anzufreunden, die an der EM-Qualifikation und an der EM selbst verwendet werden. Das Rennen war also nur als Training gedacht und es war auch kein Team vor Ort. Als Mechaniker bot sich Alex Bollhalder an, der normalerweise Vergaser herstellt (sehr gute sogar!).

Das Zeitfahren gewann Yannick mit 3 Zehntel Vorsprung auf den Zweiten. In den Vorläufen geschah nichts Aussergewöhnliches und Yannick fuhr zwei Start-Ziel-Siege ein. Auch im Finale liess er nichts mehr anbrennen und fuhr den Sieg sauber nach Hause. Das Rennen war für Yannick eine gute Gelegenheit, sich an die harten Reifen zu gewöhnen und dabei auch wieder einmal ein Rennen im eigenen Land zu bestreiten. Für Yannick war der Sieg keine grosse Überraschung, denn er wusste, dass die Konkurrenz hier niemals so gross sein würde, wie in der deutschen Meisterschaft. Trotzdem ist es natürlich ein weiterer Sieg und Siege sind immer etwas Spezielles.

Weiterer Bericht auf http://www.karting.ch/

Text by E.L. Photo by Karl Senti (slickklick.ch)

___________________________________________________________________________________________________


Ampfing

15.6.08

3. Lauf zur DCKM in Ampfing: Kampf mit stumpfen Waffen

Zu diesem Rennen gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Das Team von Yannick, Energy Corse, war an diesem Wochenende an der Viking Trophy, einem sehr angesehenen internationalen Rennen. Dabei wurden alle guten Motoren des Teams nach Schweden mitgenommen. Einzig ein Mechaniker und ein Motor blieben übrig (nach Vertrag müssten bei jedem Rennen 2 gute Motoren und mindestens 3 Leute des Teams vor Ort sein). Yannick hatte also das ganze Wochenende mit fehlender Power zu kämpfen, zeitweise schlug er sich auf dem 30. Rang herum.

Auch im Zeitfahren war es nicht viel besser. Für Yannick und sein Mechaniker war es deprimierend, weil weder Chassiseinstellungen noch Fahrstiländerungen etwas bewirkten, es fehlte einfach an Leistung. In den Vorläufen kämpfte sich Yannick mit Mühe und Not durch, sodass er im Prefinale als 19. startete. Im Prefinale konnte sich Yannick nomals auf den 13. Rang verbessern, da er durch einige Unfälle profitieren konnte. Fürs Finale vermuteten alle, dass es wieder nach hinten gehen würde, da die Zeiten immernoch schlecht waren. Für Yannick selbst sollte das Finale wie ein Sieg sein, denn er gab nochmals 110% und schaffte es, auf dem 9. Rang ins Ziel zu kommen! Damit hatte niemand gerechnet und Yannick war überglücklich, dass er noch einige Punkte für die Meisterschaft holen konnte, denn das hätte selbst er sich am Sonntagmorgen nicht träumen lassen...

In der Meisterschaft ist er durch die Punkte, die es für den 9. Platz noch gab, nur einen Rang zurückgefallen. Dank dem Ausfall von Paolo De Conto, der im Finale lange in Führung lag und dadurch, dass Rene Binder im Prefinal einen Unfall hatte, hat sich nun nur Tom Grice an der Spitze etwas abgesetzt. Die Meisterschaft bleibt also spannend!

Text by E.L. Photo by Dirk Fulko

___________________________________________________________________________________________________


Sieg in Wackersdorf

25.5.08

SIEG BEIM 2. RENNEN ZUR DCKM IN WACKERSDORF!

An diesem Wochenende fand der 2. Lauf zur deutschen Kartmeisterschaft statt. Nachdem es in Kerpen ganz und gar nicht rund lief, sollte es in Wackersdorf besser laufen. Und so kam es auch. Schon von Anfang an war Yannick gut unterwegs, die schnelle und technisch nicht ganz einfache Piste schien ihm zu gefallen. So qualifizierte er sich ohne Probleme für den Préfinal, trotz einer etwas fragwürdigen 10-Sekunden-Strafe...

Wütend auf Grund der ungerechtfertigten 10-Sekunden-Strafe ging Yannick dann als gesamt 12. ins Préfinal. Ohne diese Strafe wäre er ungefähr als 6. gestartet. Nach einem super Start überholte er Fahrer um Fahrer, bis er schliesslich auf Rang 3 lag. In der letzten Runde kämpfte er dann sogar noch um den 2. Rang, beendete das Rennen aber einige Tausenstel hinter dem Zweiten. Das war eine Show, mit der Yannick auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Im Final vom dritten Startplatz gestartet, kam er aus der ersten Kurve nur als 6. heraus. Die Fahrer dahinter waren ihm mehrere Runden an der Stossstange, doch nach ca. 5 Runden konnte er sich ein wenig absetzten und auf die Vorderen aufschliessen. Er überholte wiederum Einen nach dem Anderen, bis er Mitte Rennen auf dem 2. Platz war. Dann blieb lange alles so wie es war. Der Führende und Yannick schienen gleich schnell zu sein, diejenigen dahinter verloren konstant einige Meter pro Runde. 3 Runden vor Schluss legte Yannick dann aber nochmals nach, er kam dem ersten plötzlich gefährlich näher und in der letzten Runde legte er die schnellste Runde des Rennens hin und überholte den Erstplatzierten mit einem grandiosen Überholmanöver! Einmal in Führung liegend, gab er diese bis ins Ziel nicht mehr ab und gewann sein erstes internationales Rennen! Die Freude war unglaublich gross, vorallem weil nach dem Start niemand mehr damit gerechnet hatte.

Zum Schluss gab es noch eine wunderschöne Siegerehrung mit Siegeskranz, Pokal, Champagner und Nationalhymne. Ein unvergesslicher Moment für Yannick!

Zur 10-Sekunden-Strafe muss noch erläutert werden, auch wenn es am Ende keinen Unterschied gemacht hat, dass das Handeln der Rennleitung sehr entäschend war. Es gibt dieses Jahr eine sogenannte "Racecontrol", d.h. auf jeder Rennstrecke werden Kameras installiert und das ganze Rennen wird mitgefilmt. Wenn jemand ein unsportliches Vergehen meldet, wird es auf dem Video angeschaut. In diesem Fall war die Sache aber ganz klar, es waren sich alle Zuschauer einig, dass Yannick nicht der Schuldige war (es ging um einen Fahrer der abgeschossen wurde). Die Rennleitung sah dies aus fragwürdigen Gründen leider etwas anders, auch die Argumente waren eher seltsam. Wie dem auch sei, am Ende hat es dann ja doch zum Sieg gereicht!

In der Meisterschaft liegt Yannick nun auf dem 3. Gesammtrang, hinter Rene Binder und Tom Grice. (http://www.kart-dm.de/news2008/080526_dckm.html).

Weitere Berichte auf http://www.lkt.ch/, http://www.motorsport-xl.de/ und http://www.kart-dm.de/.

Text by E.L. Photo by Dirk Fulko

___________________________________________________________________________________________________


Race Kerpen

13.4.08

1. LAUF ZUR DCKM: CHAOS-RENNEN IN KERPEN

Das erste Rennen in der deutschen Kartmeisterschaft verlief nicht gerade nach Wunsch. Am Freitag gab es 4 Trainings, in denen Yannick aber zuerst noch 2 Motoren einfahren musste. Es blieb also nicht viel Zeit für Chassisabstimmung und so weiter. Trotzdem musste dann am Ende des Tages alles stimmen. Eine schwierige Aufgabe. Doch der Situation entsprechend sah es gar nicht so schlecht aus, Yannick holte sich im Zeitfahren am Samstag den 18. Rang (von insgesamt 51). Im ersten Vorlauf gab es einige Zwischenfälle und es reichte nur für den 17. Rang. In dieser Meisterschaft wird einiges härter gefahren als in der Schweizermeisterschaft, da muss man sich zuerst ein bisschen daran gewöhnen. Im zweiten Vorlauf fing es plötzlich an zu regnen. Alle Fahrer waren natürlich mit Slicks unterwegs, nun war Geduld und Gefühl gefragt. Viele Fahrer übertrieben es und kamen von der Piste ab, doch Yannick nutzte die Chance und fuhr bei diesen sehr schwierigen Bedingungen auf den 10 Rang.

Im Préfinal regnete es dann in Strömen und alle gingen mit Regenreifen an den Start. Yannick startete wiederum als 18. Diesmal hatte er aber Probleme mit dem Motor, während des ganzen Rennens fehlte die Power aus der Kurve heraus. Deshalb reichte es mit Mühe und Not wiederum für den 17. Rang, gleich wie in dem ersten Vorlauf.

Im Final kam dann die Pokerrunde: Die Piste war nass, aber es hatte aufgehört zu regnen. Niemand wusste so richtig wie man das Chassis nun einstellen sollte. Einige setzten, so wie Yannick und sein Team, auf wiederkommenden Regen und andere setzten auf die hervorkommende Sonne. Diejenigen, die auf Sonne setzten, hatten schlussendlich recht. So kam es, dass Yannick am Anfang des Rennens absolut der schnellste war und innerhalb der ersten 7 Runden vom 18. auf den 9. Rang nach vorne fuhr, da er (und einige Andere) die Regenübersetzung hatte. Nach sieben Runden hätte es dann aber ein wenig regnen sollen, denn zu dieser Zeit fing die Piste an trocken zu werden und diejenigen mit der Trockenübersetzung wurden wieder schneller. Danach ging es genauso schnell wieder nach hinten, wie es anfangs nach vorne ging. Yannick versuchte sich zu wehren, bis seine Konkurrenten die Geduld verloren und ihn von der Piste drängten. Dies kostete ihn einige Plätze. Als Entschädigung dafür fielen dann noch einige Piloten aus, durch Fahrfehler sowie durch technische Deffekte. Yannick kam deshalb auf dem selben Platz ins Ziel, auf dem er startete, nämlich als siebzehnter. Punkte gibt es nur bis Rang 15, also ging er ohne Punkte nach Hause.

Alle Resultate auf http://www.kart-dm.de/

Das nächste Rennen findet in Wackersdorf statt. Dort hofft Yannick auf mehr Glück und auf einige Punkte!

Text by E.L. Photo by Dirk Fulko

___________________________________________________________________________________________________


Test

18.2.08

WINTERTEST IN LONATO

Am Montag fuhr Yannick zum ersten Mal mit dem neuen Chassis von Energy. Trotz den sehr kalten Bedingungen fühlte er sich auf anhieb wohl und war mit dem Material sehr zufrieden. Auch die Zeiten waren vielversprechend, sowohl mit harten wie auch mit weichen Reifen. Die Saison 2008 kann also kommen!

Text by E.L.

___________________________________________________________________________________________________


energy

28.1.08

2008 BEI ENERGY CORSE

In diesem Jahr wird Yannick für das Team Energy Corse fahren. Der Teamchef Michele Panigada (rechts) ist mit seinem Team schon seit Jahren sehr erfolgreich, vor allem mit Schaltkarts. Dieses Jahr will er sein Team nun erweitern und auch in den KF-Klassen erfolgreich sein. Yannicks Mechaniker wird Alberto Baldrighi (links) sein, mit dem er letztes Jahr sein erstes Rennen in der Schweizermeisterschaft gewonnen hat. Teamkollege in der Kategorie KF2 ist Joel Johansson, welcher offizieller Werksfahrer von Energy Corse ist. Yannick wird dieses Jahr aber eine etwas reduzierte Saison fahren, da in seiner Schule nun die Vormaturitätszeit beginnt, d.h. einige Fächer werden schon abgeschlossen. Trotzdem wird mit ihm zu rechnen sein und es wird bestimmt eine interessante Saison!

Homepage von Energy: http://www.energycorse.com/

Text: E.L.

 

Newsletter


E-Mail-Adresse *
 

Gewünschte Aktion  Anmelden
 Abmelden

 
Angaben mit * sind Pflichtangaben.
Zum Anfang